• Mag. Sonja Heppke

Heisshungerattacken? So wurde ich sie los!

Kennst du das auch, wenn du plötzlich eine Heisshungerattacke bekommst und scheinbar wahllos zum nächstbesten Lebensmittel greifst, am Besten etwas Süssem, und vielleicht zu noch einem und einem weiteren? Ich habe dies früher regelmässig erlebt und lange vergebens dagegen gekämpft. Ich wollte mich zwar gesund ernähren, doch immer wieder tappte ich in gewisse Fallen, die mich heute nicht mehr erwischen können.

Viel habe ich eigentlich nicht geändert, doch was ich geändert habe, hatte eine grosse Auswirkung. Ich habe begonnen, zu frühstücken!:-)

Viele Jahre hatte ich dafür einfach keine Zeit und irgendwie hatte ich so früh morgens auch keinen Hunger. Wie kann man auch nur um 05:30 Uhr ans Essen denken, dachte ich mir.

In einer Zeit, als sich auch sonst bei mir privat vieles änderte, begann ich, mir ein Frühstück zu machen. Anfangs war es noch ein kaltes Müsli mit Joghurt, doch als ich begann, meine Frühstücksflocken warm zu machen, konnte ich verschiedenste Effekte in meinem Körper beobachten. Meine kalten Hände und Füsse waren plötzlich verschwunden, meine Müdigkeit am späteren Nachmittag tauchte nicht mehr auf und die Heisshungerattacken waren plötzlich Geschichte.

Im Laufe der Zeit habe ich angefangen, zu experimentieren. Von Porridge mit gedünstetem Apfel, über Linsen mit Spiegelei bis zum Omelette mit selbstgepflückten Heidelbeeren. Plötzlich waren so viele Möglichkeiten und ich versuchte, auf die Signale meines Körpers zu hören, auf was er Lust hatte. Heute in der Früh war es z.B. Hirse mit gedünsteter Birne, Zimt, Rosinen, ein bisschen Sahne und einem Ei, das ich einfach hineinrührte. Ein wunderbarer Sattmacher!

Hast du schon mal versucht, regelmässig warm zu frühstücken? Probier es doch mal eine Woche aus und schau, welche Veränderungen in deinem Körper

Frühstück - sei kreativ und probier verschiedenes aus!

passieren! Wenn du z.B. nach einem warmen, süssem Frühstück nach 1-2 Stunden wieder Hunger hast, dann versuch es mit einem pikantem Frühstück, in dem eine kleine Portion Eiweiss (z.B. ein Ei oder Hülsenfrüchte) enthalten ist. Hier hast du auch die Möglichkeit, das Gericht mit Kräutern zu verfeinern, die auch deine Verdauung unterstützen.

Meinen Heuschnupfen wurde ich übrigens auch durch eine kleine Veränderung bei meinen Essgewohnheiten los. Darüber berichte ich dir aber ein anderes Mal!

Viel Spass beim Kochen und Testen! Und hör auf die Signale deines Körpers!


Sonja



Das kleine Extra am Schluss: kurzes Nahrungsmittel-Portrait HIRSE


Hirse weist einen hohen Anteil an verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementenauf. Erwähnenswert sind hier vor allem Magnesium, Silizium und Eisen, wodurch sich Hirse positiv auf die Knochen, die Haare, die Nägel und die Haut auswirkt. Ein regelmässiger Verzehr von Hirse (ich verwende Bio-Goldhirse) kann einen positiven Effekt auf das Bindegewebe haben. 1 mal in der Woche sollte sie zumindest auf dem Speiseplan stehen. Empfehlenswert ist Hirse auch für Menschen, die unter Hämorrhoiden leiden.

Nach der "Bedarfsorientierten Ernährung" sollte man Hirse, welche reich an der Aminosäure Leucin ist, mit einem niacinreichen Nahrungsmittel wie z.B. Pilzen, Fenchel, Rahm, Banane oder Avocado kombinieren.


Wirkung:

glutenfrei, stärkend, bindegewebsstärkend


Hirse

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