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BASENFASTEN

(D)Ein Weg zu einer gesünderen Ernährung

"Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mässig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente."

 

Hippokrates von Kos

Fasten und Fastenzeiten haben den Menschen schon immer begleitet. Fasten ist nicht gegen die Natur, sondern gehört dazu wie das Essen. Der Unterschied heutzutage ist allerdings, dass die Menschen in unseren Breitengraden grundsätzlich selber bestimmen, wann und ob sie fasten und wann nicht. 

Fasten ist eine Möglichkeit, zu entgiften, seinen Körper, seinen Geist und seine Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen, und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu mobilisieren. Eine Fastenwoche eignet sich ausserdem als Start für eine Ernährungsumstellung und hat meist auch den angenehmen Nebeneffekt, dass man ein wenig an Gewicht verliert.

 

Es gibt verschiedene Fastenmethoden und nicht bei allen geht es um einen freiwilligen Verzicht auf Nahrung für eine bestimmte Zeit. Nicht jede Fastenmethode ist für jeden geeignet, weshalb es sich lohnt, sich über die einzelnen Methoden zu informieren. Während man beim Heilfasten nach Dr. Buchinger / Dr. Lützner auf feste Nahrung über einen bestimmten Zeitraum verzichtet, beschränkt man sich beim Intervallfasten 16/8 mehr auf einen bestimmten Zeitabschnitt, in dem gegessen bzw. gefastet wird.

Basenfasten ist eine eher sanftere Methode des Fastens und sie unterstützt den Körper, die zwischengelagerten Säuren abzubauen. Der Stoffwechsel wird angekurbelt und es hilft, die Weichen für eine dauerhafte "basenreiche" Ernährung zu stellen. Diese Fastenform eignet sich auch gut, wenn die restlichen Familienmitglieder nicht mitmachen wollen oder sollen, da man trotzdem miteinander essen kann und nicht auf feste Nahrung verzichten muss. Der Begriff des "Fastens" ist im Zusammenhang mit dem Basenfasten deshalb für viele etwas missverständlich.

Generell empfiehlt es sich, bei allen Fastenmethoden, diese unter Anleitung bzw. mit Begleitung durchzuführen. Wenn du dich für eine Basenfastenwoche interessierst, so nimm bitte Kontakt mit mir auf oder schau dir mein Angebot im Hotel Chesa Monte in Fiss an.

Interessant könnte auch mein Online-Programm für dich sein, bei dem du zwischen zwei Angeboten auswählen kannst. Die genaueren Infos findest du hier in diesem PDF:

 

 

 

 

Möchtest du noch ein bisschen genauer wissen, was Basenfasten ist, was man unter Autophagie versteht und welche gesundheitlichen Vorteile so eine Woche mit sich bringen kann, dann lies weiter unten weiter.

"Ich kann auf das Fasten ebensowenig verzichten wie auf meine Augen.

Was diese für die äussere Welt sind, ist das Fasten für die innere."

 

Mahatma Gandhi

Was ist Autophagie?

Im Jahr 2016 erhielt der Japaner Yoshinori Ohsumi den Medizin-Nobelpreis für seine Erforschung der Autophagie in Zellen. Die Autophagozytose ist ein lebensnotwendiger Prozess im Körper, doch die meisten Menschen wissen gar nichts von diesem "eingebauten Putzplan".

Im Prozess der Autophagie (auto = selbst / phagein = essen) werden Zellreste, welche beschädigt oder funktionslos sind, verdaut und aus dem Organismus entfernt. Durch diese "Selbstverdauung" verjüngert sich die Zelle und bleibt gesund. Dieser Prozess tritt jedoch erst ein, wenn den Zellen ein Nachschub an Nährstoffen fehlt, so beispielsweise, wenn man mehrere Stunden nichts isst, oder die Nahrungsmenge sehr gering ist, wie beim Fasten nach Dr. Buchinger.

Das Insulin, welches wir für den Verdauungsprozess benötigen, hemmt diesen Prozess der Selbstverdauung in den Zellen und wenn unser eigener "Putzplan" nicht gut funktioniert, dann können Krebserkrankungen begünstigt werden. Essenspausen sind für den Körper somit wichtig, damit der Prozess der Autophagie nicht gestoppt wird und die Zellen gesund bleiben.

Was versteht man unter Basenfasten?

Durch die zunehmende Übersäuerung in der Gesellschaft gerät der Körper immer mehr an seine Grenzen und als Folge kann der Körper seine Stoffwechselreaktionen nicht mehr optimal ausführen. In einer Basenfastenwoche ernährt man sich gezielt nur von Nahrungsmitteln, welche basisch im Körper verstoffwechselt werden. Dies hilft dem Körper u.a., die angestauten Säuren im Körper abzubauen und den Stoffwechsel wieder anzukurbeln.

Beim Basenfasten kommen grundsätzlich 3 Mahlzeiten auf den Tisch, welche allerdings aus ausgewählten Zutaten bestehen. Gehungert wird in dieser Woche also nicht bzw. es ist auch keine Fastenkur, in welcher die Kalorienanzahl auf ein Minimum reduziert wird.

Schon vor der Basenfastenwoche streicht man gewisse Lebensmittel bzw. reduziert diese auf ein Minimum, um den Körper und die Verdauungsorgane zu entlasten.

Neben den ausgewählten Menüs ist es beim Basenfasten auch wichtig, dass man sich um die verschiedenen Verdauungsorgane kümmert und diese in dieser Woche gezielt unterstützt. Ausserdem darf die Bewegung nicht zu kurz kommen.

Ideal wäre es, wenn die Basenfastenwoche in einer Zeit stattfindet, in welcher man wenig Stress, sondern Zeit für sich und seinen Körper hat.

Was kommt auf meinen Teller?

Fast alle Gemüse- und Obstsorten (saisonal und reif), frische Kräuter, ausgewählte Pilze und Nüsse, Samen, gekeimtes Getreide und gekeimtes Scheingetreide und verschiedene kaltgepresste Öle.

Welche positiven Auswirkungen kann Basenfasten haben?

Entlastung des Stoffwechsels

Entschlackung des Bindegewebes

Regeneration des Verdauungsapparats 

Balancierter Säure-Basen-Haushals

Verfeinertes Hautbild

Stärkung des Immunsystems

Sich wach und vital fühlen

Aktive Gesundheitsvorsorge

Einstieg in eine Ernährungsumstellung

Wer darf Basenfasten und wer sollte es lieber nicht tun?

Grundsätzlich ist Basenfasten für jeden geeignet, der sich fit und gesund fühlt. Hat man allerdings Bedenken, so sollte man diese vorher mit seinem Arzt besprechen und mit ihm abklären, ob einer Basenfastenwoche aus medizinischer Sicht etwas im Wege steht.

Folgende Personen sollten hingegen NICHT Basenfasten bzw. auch keiner anderen Fastenmethode nachgehen:

  • Schwangere und Frauen, die gerade Stillen

  • Menschen mit Essstörungen

  • Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen im Endstadium

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